Willkommen bei NeG

„Nomen et Gens“ ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, in dem Historiker und Sprachwissenschaftler zusammenarbeiten. Zwischen 2000 und 2006 wurde es von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Ziel des Projekts ist es, die Transformation der Römischen Welt am Übergang von der Spätantike zum Frühmittelalter besser zu verstehen. Dafür werden zum einen Personennamen als bisher noch wenig beachtete kulturhistorische und sprachgeschichtliche Quellen verfügbar gemacht. Zum anderen wird eine Prosopographie der kontinentaleuropäischen gentes vom 4. bis zum 8. Jahrhundert erarbeitet.

Herzstück des Projekts ist eine Datenbank, sie zielt darauf, alle schriftlich belegten Namen und Personen Kontinentaleuropas der Zeit zwischen 400 und 800 zu erfassen. Die Daten wurden seit Mitte der 1990er Jahre dezentral gesammelt und sollen nun der Öffentlichkeit über das Internet zugänglich gemacht werden.

In den öffentlich zugänglichen Teilen der Datenbank ist vorerst nur ein Ausschnitt aus dem insgesamt aufgenommenen Material sichtbar: Die projektinternen Teile enthalten nicht nur wesentlich mehr Datensätze, sondern bieten auch in jedem einzelnen Datensatz mehr Informationen. Der veröffentlichte Ausschnitt wird aber kontinuierlich wachsen. Zur Zeit bereiten wir ausgewählte Daten zu Personen und Namen aus der Zeit zwischen 650 und 750 für die Publikation auf. Verfügbar sind bereits über 16.000 Einzelbelege. Eine Liste der im Gastbereich verfügbaren Quellen finden Sie unter Quellen. Nähere Informationen zu den Quellen finden Sie in der Datenbank.

Ein wichtiges Ziel dieser Internet-Veröffentlichung ist es, die Struktur und die Leistungsfähigkeit der Datenbank zur Diskussion zu stellen. Insbesondere das Benutzer-Interface und die Recherchemöglichkeiten sollen auf diese Weise noch weiter verbessert und vereinfacht werden. Für Anregungen und Vorschläge, etwa im Bereich der Suchfunktionen, sind wir daher dankbar.

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